Wandertag September 2017 - Der neue Achterspannerhof

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Wandertag September 2017

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23.09.2017
Siebter Wandertag September 2017

Ein Highlight der vergangenen Jahre, das nicht in Vergessenheit geraten und deshalb heuerneu zum Leben erweckt werden sollte, ist der Virne-Burgweg, der zu den Eifel-Traumpfadengehört. Pünktlich um 13:00 Uhr hatten sich alle 18 Wanderer im Hof versammelt, um von dortmit vier Autos gen Mayen und weiter Richtung Nürburgring zu fahren. Nach etwa einerhalben Stunde erreichten wir die kleine Ortschaft Virneburg im Landkreis Mayen-Koblenz, diein einem Tal der Vulkaneifel liegt und gleich von vier Bergen umgeben wird, dem Brauberg,Schafsberg, Mühlenberg und Bleiberg.In ihrer Mitte befindet sich ein weiterer Berg, auf dem dieRuine der Virneburg steht, die als Wahrzeichen des Ortes gilt.

Am Parkplatz der Gemeindehalle beginnt der knapp zehn Kilometer lange Wanderweg, der imFrühjahr 2008 als einer der  Traumpfade  des Kreises Mayen-Koblenz fertiggestellt worden ist,über 313 Höhenmeter durch eine Mischung aus Wald und Heidelandschaften führt und imSeptember 2008 auf der Wandermesse „Tour Natur“ in Düsseldorf zum Wanderweg des Jahres inder Kategorie Tagestouren gewählt wurde. Zunächst ging es über den Nitzbach hinauf zu einerkleinen Kapelle und weiter über einen engen Wiesenpfad zur mächtigen Ruine der Virneburg. DieBurg wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtet und 1192 erstmalsurkundlich erwähnt.

Nach einem kurzen Abstieg folgte oberhalb des Nitzbaches eine stetige Steigung durch einSeitental in den Hochwald zu den Wacholderheiden am Schafberg mit einem atemberaubendenEifelpanorama. Erneut führte uns der Weg durch Feld und Wald zur Blumenrather Heide, die vonMischwald umgeben ist und herrliche Weitsichten bis zur Nürburg freigibt.

Schließlich   ging   es   vorbei   am   Brauberg   und   einer   Schutzhütte   langsam   wieder   hinab   insNitzbachtal, stets die phantastische Landschaft im Blick, bevor wir nach rund drei Stunden denAusgangspunkt unserer Wanderung erreichten, wo wir ganz in der Nähe die Gaststätte LangHorst Bäckerei Cafe Restaurant fanden, die von den im Ruhestand befindlichen Eheleuten Langzurzeit nur noch als Restaurant geführt wird, uns jedoch die Gelegenheit zu einer ausgiebigenStärkung vor der Heimreise bot. So gab es neben diversen Wurstgerichten mit Pommes fritesauch Sahne-Nuss-Kuchen, der zwar mehr nach Mokka als nach Nuss schmeckte, aber dennochsehr lecker war. Unser Reinhold bekam sogar noch ein großes Eis mit Sahne. Die Wirtinbewältigte den Ansturm von uns 18 hungrigen Mäulern mit Souveränität und einer Engelsgeduld,so dass wir ihr unser Wiederkommen gerne in Aussicht stellen konnten.

Schlussendlich liefen wir zurück zum Parkplatz, um in unsere Autos zu steigen und die Rückreisezum Hof anzutreten, wo wir rechtzeitig eintrafen, um mit dem geselligen Partyabend zu beginnen.

Auch wettermäßig war es ein herrlicher Wandertag, dessen Wiederholung wir sicher wiedereinmal ins Auge fassen werden.

 
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