Kobern - Der neue Achterspannerhof

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Kobern

Ausflugstipps

Kobern- Gondorf, Heimatgemeinde von Manfred und dem Achterspannerhof ist unbedingt  einen Ausflug wert.
Auch wenn die 3.500 Einwohner zählende Gemeinde vielleicht nicht zu den großen und bekantesten Moselgemeinden gehört, beherbergt der Zusammenschluss der drei Ortssteile Koben, Gondorf und Dreckenach Kulturgüter und sehenswerte Bauwerke von bedeutendem europäischen Rang.
Schon der historische Marktplatz, mit dem bekannten Tatzelwurmbrunnen, zeugt von der langen Geschichte dieses Ortes, der erstmalig um 330 n.Chr. als "vicus Cubrunum" erwähnt wurde. Im Mittelalter war an dieser Stelle ein Turnierplatz, eine Tradition, die heute sicher in dem ein oder anderen umliegenden Gasthaus mit eifrigem Kampftrinken fortgesetzt wird.

Der Rundgang durch den historischen Ortskern läßt die Vergangenheit lebendig auferstehen und zahlreiche imposante Höfe und Hausfassaden zeugen von der langen und bedeutenden Geschichte des Ortes. Das ältestes Fachwerkhaus Deutschlands, der 1320 gebaute Abteihof St. Marien ist hierfür nur ein Beispiel. Aber da hatte der Ort schon eine lange Geschichte hinter sich, wie verschiedene Stiftshöfe und andere Bauwerke zeigen.

So zum Beispiel der im Weinberg alleine stehende romanische Glockenturm von 1150, der dem auswärtigen Besucher wegen seiner Lage Rätsel aufgibt. Dieser Turm gehörte einstmals zu der auf dem heutigen Friedhof gebauten Basilika St. Lubentii, die wegen Einsturzgefahr im frühen 1900 Jhdt. abgerissen wurde. Der Turm blieb erhalten und dient noch heute mit dem mittelalterliche Geläute der Gemeinde als Glockenturm, wodurch beim Bau der jetzigen Pfarrkirche auf einen solchen Turm verzichtet werden konnte.


Wegen der Nähe dieses Turms, konnte auch die auf dem Friedhof stehende Dreikönigskapelle ohne eigenen Turm auskommen, was ihr ein unfertiges Aussehen verleiht. Diese Kapelle, das letzte Gebäude einer Ansammlung von früher 4 Sakralbauten, beherbergt aber aufwändige und gut erhaltene Malereien aus dem 15. Jhdt. Auf dem Friedhof selber kann anhand zahlreicher Grabkreuze die Entwicklung der Grabsteinkunst vom Mittelalter bis zur Neuzeit nachvollzogen werden.

Vom Friedhof aus sticht die Ruine der Niederburg ins Auge, einer der 5 Burgen und burgähnlichen Anlage von Kobern. Ein Wanderweg vom Mühlental führt dorthin und weiter zur Oberburg mit der berühmten Matthiaskapelle.

 

Dieses Bauwerk ist ein Kirchentyp von europäischem Rang und wird mit berühmten Kirchen z.B. aus Frankreich oder dem heiligen Land verglichen. Im Baustil der Spätromanik etwa zwischen 1200 uns 1240 errichtet, gibt es nichts Vergleichbares in Deutschland.
Übrigens haben im Jahre 1359 "zwo Mark geldes" ausgereicht, die "Mathias Capellen uf der Overburg zu Covern, da mide alle nacht mit eyner Ampel Oley zu beluchten", wie eine Urkunde des Erzbischofs Boemund von Trier nachweist.

Zurück vom Ausflug in die Vergangenheit in den Ortskern. Hier zeigen zahlreiche Gasthöfe, Restaurants und Weinstuben die heutige touristische Bedeutung Kobern-Gondorfs. Der "Zeitreisende" findet zum Beispiel im Wirtshaus "Schwarzer Peter" immer gute Unterhaltung und wenn man sich gegenüber Michaela als Gast vom Achterspannerhof zu erkennen gibt........

Wenn Zeit und Kondition reichen gehört eine Wanderung durch das Mühlental zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Von ehemals 9 Getreide- Mühlen wird heute noch eine einzige betrieben. Die anderen wurden entweder zu Wohnhäusern oder Gastwirtschaften umgebaut. Ganz unentwegte können diesen Wanderweg natürlich bis zum Achterspannerhof fortsetzen.

Anfahrt nach Kobern: Vom Hof aus links, Richtung Autobahn, dann der Beschilderung nach Kobern-Gondorf folgen. In Höhe des Friedhofs links, Zufahrtmöglichkeit zur Matthiaskapelle. Wer die Dreikönigskapelle und die historischen Grabkreuze besichtigen will parkt am Besten auf dem Platz vor dem Friedhof. Zur Ortbesichtigung der Straße weiter folgen bis zum Moselweg (Parallelstraße zur Eisenbahnlinie) dort parken. Im Ortskern kann es eng und voll sein. Ein kurzer Fußweg führt zum Marktplatz, wo die Ortsbesichtigung starten kann. Ganz in der Nähe, im Abteihof "St. Marien" ist das Fremdenverkehrsamt und Informationszentrum.

Ein kurzer Abstecher mit dem Auto nach Dieblich und dort die Weinberghänge hoch, zeigt ein wunderschönes Ortspanorama von Kobern- Gondorf mit allen Sehenswürdigkeiten.

 
 
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